Sonntag, 13. Februar 2011

Über OPA und den Lärm ...

Der hier gezeigten Karte des Regierungspräsidiums kann man entnehmen, wo auf der A8 offenporiger Asphalt (OPA) und wo Splitmastixbelag (SMA) verlegt wurde. OPA hat stärker lärmmindernde Wirkung als SMA. OPA kann aber nicht auf Brücken verlegt werden, da dies Korrosion begünstigen würde.

Aus diesem Grund wurde auf der Wasserbachtalbrücke und der Eisengriffbrücke SMA verlegt und kein OPA. Daher ist die Lärmemission auf den Brücken entsprechend erhöht.


Südlich Rutesheim wechseln sich dann kurze Strecken von OPA und SMA ab. In der Gegend von Perouse und Flacht dominiert SMA. Dort wäre somit besserer Lärmschutz machbar gewesen, wenn man OPA anstelle SMA verlegt hätte. Schade.

Mehr Information hierzu findet sich im Protokoll zum "Faktencheck" (hier, S. 12f - siehe auch Blogbeitrag vom Januar) und in der dort zitierten Literatur: angeblich sind nur wenige Firmen fähig OPA professionell zu verlegen, dessen lärmmindernde Wirkung ist auf den ersten 50 m manchmal schwächer als erwartet und nimmt zudem mit der Zeit ab. Umso wichtiger wäre es, die tatsächlich vorhandene Lärmschutzwirkung anhand von Messungen quantitativ nachzuweisen.