Freitag, 14. August 2009

Forderung nach einer vernünftigen Rad-und Fußweglösung

Unser Treffen am 13. August war allein dem Thema Rad-und Fußweg gewidmet. Zwar sehen wir es durchaus positiv, dass sich der Gemeinderat auch nach seiner Wahl noch an die Diskussionsveranstaltung, zu der die Spitzenkandidaten der im Leonberger Gemeinderat vertretenen Parteien auf Einladung des Bürgervereins in die Thomaskirche gekommen waren, erinnert hat und versucht hat eine Lösung zu finden. Allerdings können wir diese Lösung, die in der hier zu sehenden Karte als rote Linienführung zu erkennen ist, nur als eine Erste-Hilfe-Sofortmaßnahme akzeptieren.



Was uns bei diesem Vorschlag der Stadt vor allem stört, ist, dass dabei die Straße auf dem Weg Richtung Silberberg zweimal überquert werden muss. Dies stellt vor allem für Kinder und ältere Radfahrer eine zusätzliches Gefährdungspotential dar.

Dies ist kein Konzept, sondern Flickschusterei und trägt der Bedeutung, die diese Straßenverbindung nicht nur für uns Silberberger hat, sondern für viele Fahrradfahrer, die aus Richtung Osten kommend (z.B. vom Glemstalweg) in den Nordschwarzwald wollen, in keiner Weise Rechnung.

Unsere Forderung kann daher nur lauten: Ausbau eines Fuß- und Radweges parallel zur bestehenden Wasserbachstraße - getrennt durch einen Grünstreifen - bis zur B295, wo zur Zeit drei Radwege (u.a. Glemstalradweg) im Nichts enden.

Radwegvarianten, die entlang von irgendwelchen Feldwegen abseits der Straße führen, lehnen wir aus Sicherheits- und Akzeptanzgründen ab.

Dass darüber hinaus die Fahrbahn wieder in einen normal befahrbaren Zustand gebracht werden muss - die Straße wird zu Zeit durch die abbröckelnden Ränder immer schmaler -, sollte eigentlich selbstverständlich sein.

Am Samstag, den 15. August um 17.00 Uhr treffen wir uns - am besten mit Fahrrad - zum Lokaltermin beim Hof der Familie Keppler. Von da aus schauen wir uns die aktuelle Planung vor Ort an und vielleicht können wir dann daraus auch schon konkrete Vorschläge für die Stadtverwaltung erarbeiten.