Samstag, 28. April 2012

Die Arbeitsgemeinschaft Verkehrslärm Region Leonberg (AGVL) ...

... schrieb anläßlich des Tags gegen Lärm einen offenen Brief an die Staatssekrätrin Dr. Splett im Ministerium für Verkehr und Infrastruktur:

Das Anschreiben greift mehrere Anliegen auf: Es geht um Reduktion des Bahnlärms und eine Studie zu den daraus resultierenden Gesundheitsrisiken. Ferner wird darauf hingewiesen, dass sowohl Lärm- als auch Schadstoffbelastungen von den Autobahnen rund um Leonberg zunehmen und Grenzwerte verletzen. Die AGVL bittet die grüne Staatssekretärin sich für Umweltschutz einzusetzen.

 Ergänzend legt die AGVL zum Strassenlärm und der resultierenden Luftverschmutzung eine ausführliche und fachlich fundierte Analyse vor.

Interessant sind in diesem Zusammenhang auch noch folgende Unterlagen: Ergebnisse der Fluglärmmessungen in Ramtel Mai-Juni, 2011  und eine Presseverlautbarung der hessischen Grünen in ähnlicher Sache.

Wir freuen uns auf inhaltsreiche Antworten ...







Mittwoch, 25. April 2012

"Tag gegen Lärm" ...

... ist heute am 25.04.2012. Ausgerufen hat diesen Tag die Deutsche Gesellschaft für Akustik (DEGA). Das Motto lautet "Emission Impossible". Da lohnt es sich mal wieder einzusammeln, was die Presse aktuell zum Thema schreibt:
  • Am 23.04.2012 schreiben die Stuttgarter Nachrichten "Stuttgart will Tempo 80 auf Autobahnen". Der Sprecher des Stuttgarter Regierungspräsidium betont laut Artikel „Wir werden den Antrag korrekt prüfen.“ Naturgemäß freut man sich als Bürger, wenn eine Behörde die korrekte Bearbeitung einer Aufgabe in Aussicht stellt; es lädt aber auch zur Frage ein, warum diesmal ein solches Statement nötig wurde ...
  • Anders als von unserem Regierungspräsidium behauptet hilft ein Tempolimit auf Autobahnen scheinbar doch zur Luftreinhaltung. Quelle: Westdeutsche Zeitung, 25.04.2012. Vielleicht gelten aber in Wuppertal auch andere physikalische Gesetze als in Leonberg, wo behördlicherseits wiederholt versichert (aber nie mit Daten belegt) wurde, dass ein Tempolimit nicht weiterhilft.
  • Die Oschatzer Allgemeine Zeitung berichtet am 25.04.2012 über die Besetzung einer Autobahnbrücke wegen Lärmproblemen an der BAB A14. Das künstlerische Bild mit den Riesenohren im Artikel sieht recht nett aus (reproduzieren wir aus urheberrechtlichen Gründen hier leider nicht)
  • "Uns reicht der Lärm: Anrainer wollen Innkreis-Autobahn vier Mal blockieren", so  steht es in den Oberösterreichischen Nachrichten vom 25.04.2012. Die Aktionen sind für Anfang Mai angedroht.
  • RP Online berichtet am 24.04.2012 von 30 Jahren Kampf gegen Lärm von den Autobahnen A3 und A46. Aus der Tatsache, dass Maßnahmen (u.a. Tempo 80) ergriffen werden, kann man eigentlich nur schliessen, dass Bürger im Umgang mit Behörden reichlich Sturheit und Geduld mitbringen müssen.
Nachtrag: "A8 München-Stuttgart ist lauter als erlaubt" schreibt der Merkur-online am 26.04.2012. Die implementierten Lärmschutzmaßnahmen erfüllen die theoretischen Erwartungen nicht (so wie in Leonberg). Das haben die Behörden mithilfe von Messungen herausgefunden (anders als in Leonberg).

"

Donnerstag, 12. April 2012

Dicke Luft

Die Stuttgarter Wochenzeitung Kontext vom 11.04.2012 hat den lesenswerten Artikel "Dicke Luft" über die Schadstoff-Belastung in Stuttgart und das Vorgehen unserer Behörden.

Der Wiesbadener Kurier berichtete am 02.04.2012 unter der Überschrift "Erneute Lärmmessung" über eine mangelhaft wirksame Lärmschutzwand an der Autobahn A3, die jetzt mit Messungen untersucht wird. In Hessen werden offenbar Messungen durchgeführt, wenn Zweifel am Lärmschutz entstehen. Laut CDU-Website engagierten sich der Generalsekretär der hessischen CDU und Landtagsabgeordnete Beuth, sowie der Bundestagsabgeordnete Willsch.

Dazu passt der Artikel vom 04.04.2012 in der Kölnischen Rundschau über "Neue Messungen für Lärmschutz". In NRW kann man scheinbar auch Messungen durchführen. Und übrigens ging die Initiative auch hier von einer Landtagsabgeordneten der CDU aus.