Freitag, 4. September 2009

Silberberger Lärmproblematik mit OB Schuler im SIT

Am 28.08.2009 besuchte Oberbürgermeister Schuler kurzentschlossen Silberberg zu einem zweistündigen, intensiven und sehr offenen Gespräch über die Lärmemmissionen von der A8.
Teilgenommen haben der Vorsitzende des Bürgervereins Hansjörg Hoffmann und einige vom Lärm betroffene Silberberger Mitbürger.

Beklagt wurde eine subjektiv festzustellende Zunahme des Autobahnlärms, jedenfalls an bestimmten Stellen im Ortsteil (obwohl gleichzeitig an anderen Stellen durchaus auch Verbesserungen beobachtet werden). Als Ursache für die Verschlechterung vermuten die Betroffenen, dass die Berechnungen der Lärmschutzmaßnahmen auf inzwischen veralteten oder vielleicht sogar auf fehlerbehafteten Annahmen beruhen.

Herr Schuler sagte uns in dem konstruktiven und lösungsorientierten Gespräch zu, die folgenden Themen aufzugreifen:
  • Prüfung, ob die Lärmschutzmaßnahmen bereits abgenommen sind und inwieweit deren technische Wirksamkeit nachgewiesen wurde.
  • Abstimmung mit dem Regierungspräsidium mit dem Ziel, die durch die Baumaßnahmen veränderte Topographie im Spätherbst neu zu vermessen.
  • Bitte an das Regierungspräsidium, eine Neuberechnung gemäß aktueller Annahmen und Daten bis zum nächsten Frühjahr durchzuführen.
  • Unterstützung unseres Anliegens, die Lärmschutzwälle möglichst noch im Herbst 2009 mit schnell wachsender Vegetation zu bepflanzen.
Heute hat Herr Schuler eine erste Rückmeldung zu seinen weiteren Bemühungen gegeben: So teilt er u. a. mit, dass das Regierungspräsidium ihm bereits jetzt zugesagt hat, eine Neuberechnung der Lärmbelastungen vorzunehmen. Dazu soll nach Abschluss der Vegetationsperiode (im Herbst) eine Befliegung und im Anschluss daran die entsprechende Berechnung durchgeführt werden.

Na wunderbar ...