Freitag, 21. August 2009

Ortstermin mit OB

Kaum war die Arbeitsgruppe Rad-Fußweg und Straße mit den Ergebnissen der Ortsbesichtigung an die Öffentlichkeit getreten, kam die Stadtverwaltung in der Person der Ersten Bürgermeisterin und früheren Baubürgermeisterin Inge Horn, auf uns zu. Und so wurde für den 20. August ein weiteres Treffen unter der Wasserbachtalbrücke vereinbart. Mit von der Partie waren von unserer Seite der Vorsitzende des Bürgervereins, Hansjörg Hoffmann, Manfred Schmitt, Michael Nitsche und Angie Weber-Streibl. Frau Horn hatte Herrn Wieland vom Planungsamt dabei, außerdem hatte auch Oberbürgermeister Schuler ein paar Stunden vor dem Treffen sein Kommen angekündigt.

Alle Anwesenden waren sich schnell einig, dass unsere Kritik an an der Einmündung des vom RP geplanten Radweges (vgl. unsere Blogbeiträge vom 14./15. August) berechtigt ist. Allerdings ist eine vernünftige Einmündung in den Radweg nur durch den Erwerb von angrenzendem Privatbesitz möglich und dies erfordert Verhandlungen mit dem Besitzer. Es macht aber wenig Sinn, die vom RP beauftragten Arbeiten bis zu einem Verhandlungsergebnis ruhen zu lassen.

Daher einigten sich die Anwesenden auf einen Stufenplan:

- Die Arbeiten werden zunächst entsprechend dem Plan des RP fortgeführt, jedoch mit dem Unterschied, dass die Verdohlung eines angrenzenden Wassergrabens gleich so ausgeführt wird, dass sie dem von uns vorgeschlagenen Verlauf des Radweges nicht zuwider läuft.
- Haben sich Stadtverwaltung und Privatbesitzer geeinigt, dann kann wird die Einmündung so weit Richtung Leonberg verlegt, dass eine übersichtliche Einmündung in den Radweg entsteht.
- Einen geteerten Radweg lehnten die Vertreter der Stadt ab, denn teeren bedeutet immer versiegeln und dann müssten entsprechende Ausgleichflächen geschaffen werden. Stattdessen soll ein sog. wassergebundener Belag (high-end-Schotter?) Verwendung finden.

- Um weiter für einen durchgängigen Radweg zwischen B295 und Silberberg zu kämpfen, geht unsere Arbeitsgruppe auf die Radwegekommission der Stadt Leonberg zu.

Außerdem hat sich unsere Arbeitsgruppe bereit erklärt, ein erstes Gespräch mit dem Besitzer des Grundstücks, Herrn Keppler, zu suchen. Dies ist zwischenzeitlich geschehen, das Gespräch blieb allerdings ergebnislos.

Als weiteres Bonbon brachten uns die Vertreter der Stadt die Nachricht mit, dass bis zum Herbst die Straße, die sich immer mehr zur Schlaglochpiste entwickelt (angeblich haben schon Leute ihre Reifen ruiniert bzw. sich gegenseitig die Außenspiegel abgefahren), im Auftrag des RP instandgesetzt wird. Frau Horn ist bei dieser Gelegenheit auch nochmal Gerüchten entgegen getreten, die Stadt hätte hier irgendetwas versäumt: es wurde vor Beginn der Bauarbeiten eine Bestandsaufnahme durchgeführt und anhand von Fotos dokumentiert.